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32 MELODIES IN A BOTTLE Mit einer quasi sinfonischen Version von Claude Debussys Danses sacrée et profane für Harfe und Streicher treffen wir erneut auf die Marimba und das Streichquartett. Der exotische Touch aus Jean Cras’ Werk zerstreut sich in der Partitur seines Landsmannes. „Debussys sogenannter impressionistischer Stil erfordert sowohl Leichtigkeit als auch Licht. Die Marimba bringt ein Funkeln ein, das Quartett die Tiefe des Orchesters“, versichern unsere Musikerinnen und fügen hinzu, dass „Cras und Debussy von außereuropäischer Musik beeinflusst wurden. In diesen Stücken dachte Jean Cras gewiss an das Balafon, ein westafrikanisches Schlaginstrument, während Debussy mit seiner synkopierten, modalen und repetitiven Schreibweise dem Gamelan aus mehreren Schlaginstrumenten huldigte.“ Bei Jean Cras fügt sich die Klangfarbe der Marimba in jene der Streicher ein; bei Debussy sichert sie sich des Öfteren einen Solistenplatz.

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